Abschlussfahrt des Semesters A4 nach Amsterdam
Am 7. Juni, pünktlich um 9.08 Uhr, brachte uns der Zug in die Hauptstadt der Niederlande, wo wir 3,5 Stunden später ankamen.
Zu Fuß schleppten wir die schweren Koffer zum Hotel, bezogen die Zimmer und starteten kurz darauf zur ersten Stadtbesichtigung - unter der Führung eines waschechten Amsterdamers, Ruud. Er konnte
uns Vieles zeigen und erklären, „Insider Infos“ geben zu Straßen, Plätzen, Gebäuden und deren Besonderheiten.
Die Stadtführung führte am Waterlooplein entlang, in die Stopera (wo man an einem Relief sehr plastisch die Lage Amsterdams im Verhältnis zur Nordsee ablesen kann und eine gute Vorstellung vom jahrhundertealten Kampf der Niederländer gegen das Wasser bekommt), weiter über den Rembrandtsplein zum Muntplein, Pause im Cafe „De Jaren“, dann weiter über den Begijnhof zum Dam und zum Koninklijk Paleis.
Den Abschluss fand der erste Tag in einem echten chinesischen Restaurant im chinesischen Viertel Amsterdams, wo man einigermaßen preiswert außergewöhnliche, leckere Gerichte stilecht „met stokjes“ zu sich nehmen kann.
Das Hotel: einfach und preiswert, ein Rückzugsort in zentraler Lage, ruhig für diejenigen, die spät abends nicht mehr „op stap“ gehen wollten.
Nach einem „gesunden“ Frühstück am nächsten Morgen ging es zunächst in den direkt dem Hotel gegenüber liegenden Hortus Botanicus, den Botanischen Garten in Amsterdam.
Unser nächstes Ziel war das Tropenmuseum, welches mit seinen exotischen Ausstellungen immer einen Besuch wert ist. Statt des vorgesehenen Besuchs bei der Brauerei Heineken, wo die Leute bis zur
nächsten Straßenecke anstanden, ging es dann ins Van Gogh Museum, wo an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet war, man also genügend Zeit und Muße hatte, die berühmten van Goghs zu betrachten und der
Musik zu lauschen, die als Besonderheit an diesem Abend geboten wurde.
Der dritte Tag begann mit einem Besuch des Anne-Frank-Hauses für diejenigen, die es noch nicht gesehen hatten, die anderen besuchten das Wohnbootmuseum und konnten nachvollziehen, wie man sich
als Wohnbootbewohner in Amsterdam fühlen kann. Der Zufall wollte es, dass die Kassiererin auch aus Münster kam und hocherfreut über den Besuch „aus der Heimat“ war.
Die folgende Grachtenfahrt bei herrlichstem Sommerwetter war für alle der Höhepunkt, doch dann stand noch ein wenig Kultur auf dem Programm: Museum Amstelkring, ein altes Kaufmannshaus mit einer
versteckten Kirche auf dem Dachboden.
Am nächsten Tag konnte man das Semester A4 müde und voller neuer Erlebnisse die Heimreise nach Münster antreten sehen.
Am späten Nachmittag waren wir dann wieder in Münster - und freuten uns auf die letzte (!) Schulwoche an der Abendrealschule.
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