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Studierende aus verschiedenen Semestern der Abendrealschule hatten die Gelegenheit bei einer Studienfahrt Berlin näher kennen zu lernen. 

Am ersten Tag der Berlinreise:

Nach Einchecken und Inspektion der Geschichten Zimmer stand ein Besuch des Museums the Story of Berlin auf dem Programm. Hier erhielten die Studierenden interessante Informationen über die Vorbereitung Berlins auf einen Atomkrieg: sie besichtigten einen Atomschutzbunker für die Berliner Bevölkerung. Im Anschluss daran konnten die Studierenden im Museumsteil die Geschichte Berlins auf eigene Faust erkunden.
Danach gab es noch Zeit zur freien Verfügung.

Zweiter Tag:

Wir starteten heute mit einer unterhaltsamen und sehr informativen Stadtrundfahrt. Diese führte uns von der Gedächtniskirche über die Siegessäule, dem Brandenburger Tor und dem Regierungsviertel zum Alexanderplatz. Auch den Potsdamer Platz, die East Side Gallery und das Schloß Bellevue wurden in Augenschein genommen.

Danach stand ein Besuch des Bundesrats auf dem Programm. Unsere Studierenden erhielten dort Informationen über die Aufgaben des Bundesrats und konnten anschließend selbst in einer simulierten Diskussion über die Legalisierung von Cannabis in die Rollen der Bundes- und Landesminister schlüpfen. Die Vorschläge der “Bundesregierung“ wurden in einigen Punkten durch Änderungsanträge seitens der Landesminister ergänzt.

Dritter Tag:

Ein intensiver Arbeitstag liegt hinter uns. Zuerst ging es zum ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen. Hier informierten eine Historikerin und ein ehemaliger Häftling anschaulich über die Haftbedingungen und menschenverachtenden Verhörmethoden der Staatssicherheit.
Der Nachmittag ermöglichte uns Einblicke hinter die Kulissen des Bundestags. Auch auf der Besuchertribüne des Plenarsaals durften wir Platz nehmen. Abgerundet wurde die Besichtigung noch durch einen Aufstieg in die Reichstagskuppel.

Vierter Tag:

Die Gedenkstätte auf dem Gebiet des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen war das Ziel des vierten Studientages. Die Bedingungen, unter denen die Häftlinge leben mussten, und die Methoden der Folterung und Ermordung wurden eindrucksvoll deutlich gemacht.
Gegen Nachmittag waren wir zurück in Berlin. Die Studierenden erhielten die Gelegenheit, die Fahrt in Eigenregie ausklingen zu lassen.